Spirituelle Arbeit und spirituelles Leben

10 Grundgedanken um Spiritualität in dein Arbeitsleben und deinen Alltag zu bringen

von Tanis Helliwell

„Das Leben ist eine Reise, nicht eine geführte Tour.“

25 hectare garden1. Veränderung als eine Gelegenheit
Das chinesische Schriftzeichen für Veränderung besteht aus zwei Zeichen. Eines bedeutet Gefahr und das andere Möglichkeit. In der westlichen Welt sehen wir in der Veränderung oft nur den Verlust und nicht das Neue, was wir gewinnen. Jede Veränderung unserer Perspektive bietet uns gleichzeitig die Möglichkeit , uns selbst zu transformieren.

2. Irritation als Ermutigung zur Transformation

Es ist leicht, in der Abgeschiedenheit spirituell zu sein. Mit anderen zu arbeiten und uns an unseren Unterschieden zu reiben, mag zwar Irritation hervorrufen, aber das ist oft das Stückchen Sand, das uns zur Erschaffung einer wunderschönen Perle führt.

3. Einander feiern

Schmerz und Schwierigkeiten müssen durch Freude und Feiern aufgewogen werden, damit Wachstum auch weiterhin möglich ist. Sonst besteht die Gefahr, dass wir Barrieren errichten, um uns selbst zu schützen. Deshalb müssen wir in unserer Arbeitsumgebung Akzeptanz und Mitgefühl herstellen und die vielen positiven Qualitäten von uns und anderen feiern.

4. Sich Zentrieren

Auch wenn die Begegnung mit anderen uns viele Möglichkeiten bietet, unseren geistigen Horizont so weit auszudehnen, dass wir deren Standpunkte erfassen können, müssen wir doch immer in unserer eigenen Mitte und im Gleichgewicht bleiben, sonst gehen uns unser Fokus und unsere Ziele verloren.

5. Auszeit
Vor vielen Jahren habe ich ein wunderbares Lied kennen gelernt, das heißt: „Lass los und überlass es Gott.“ Wir müssen uns täglich eine Auszeit nehmen, sowohl von unseren inneren Fragen als auch von unserer äußeren Welt, und in die Stille gehen. Diese Auszeit macht es möglich, dass sich unsere Sorgen auflösen können, während neue Energie und Inspiration auftauchen.

6. Vergebung
So viel von unserer Energie kann gebunden sein durch unser Festhalten an negativen Gefühlen anderen gegenüber und an den Gemeinheiten, die sie uns angetan haben, und auch dadurch, dass wir uns selbst nicht dafür vergeben, keine Perfektion erreicht zu haben. Kennst du irgendjemanden, der perfekt ist?

7. Schaff gemeinsame Ziele
Damit wir effektiv sein können, müssen wir das Gefühl haben, unsere Ziele befinden sich auf einer Linie mit denen unseres Unternehmens und auch mit den Zielen der Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten. Gleiche Ziele schaffen das Gefühl, eine gemeinsame Aufgabe zu haben und das baut Vertrauen auf, so dass kleine zwischenmenschliche Differenzen uns nicht weiter aufregen.

8. Vertrau in Synchronizität
Befinden wir uns im Einklang mit der universalen Energie, dann bieten sich uns die entsprechenden Gelegenheiten. Schau nach Anhaltspunkten, sowohl kleinen als auch großen, die dir sagen, wohin du gehen, was du sagen und was du tun sollst. Wenn wir so vorgehen, spüren wir, ob etwas richtig ist; das erhöht unsere Flexibilität und unser Gefühl des Vertrauens in das Universum.

9. Überraschung
Überrasche dich selbst, indem du jeden Tag irgendetwas anders machst als sonst. Das durchbricht alte Programme und Muster. Das kann sein: auf einem anderen Weg zur Arbeit fahren; ein Buch lesen, das außerhalb deines Interesses liegt; oder vielleicht mit einem Fremden auf der Straße sprechen. Überraschung ist ein Genuss für deine Seele. Überraschung weckt uns auf, damit wir das Wunder des Lebens vollständig erfahren können.

10. Sich–Verabschieden
Wenn wir fühlen, dass sich unsere Ziele nicht länger im Einklang mit denen unserer Arbeitsstelle befinden, wird es Zeit, das zu feiern, was wir gelernt haben und einen Weg zu finden, mit Anstand zu gehen. Wenn wir bleiben, obwohl es Zeit zu gehen ist, wird sich unsere Energie verringern, was nicht hilfreich ist, weder für uns noch für unser Verhältnis zu anderen.